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Homerecording and Guitars

 
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Das Auge ist ja bekanntlich mit, und so braucht eine CD in der so viel Arbeit und Herzblut steckt ja auch eine adäquate Verpackung. Was wäre die Welt ohne Farben und Formen, wie würde ein Supermarkt mit weissen Tüten aussehen. Heute entscheidet ja vor allem das Auge was wir kaufen, es muss ästhetisch sein und uns gefallen, ein Eyecatcher.

Geeignete Programme gibt es von Freeware bis High-End, da es sich hier "nur" um ein CD-Cover handelt und man schnell akzeptable Ergebnisse möchte, sollte die Software intuitiv zu bedienen sein.

Ich erledige das gesamte Coverdesign ausschliesslich mit dem Programm Photoline, eine äusserst preiswerte und nahezu ebenbürtige Alternative zu Photoshop dem Platzhirsch, bei einem Bruchteil des Preises.

Bei dem Transfer des Designs auf die CD habe ich mich nach vielen Versuchen mit Papieretiketten und Lightscibe für bedruckbaren CD's entschieden. Diese bieten eine bedruckbare Oberfläche für Tintenstrahler und können fotorealistisch in matter oder hochglänzender Optik bedruckt werden.

Mal abgesehen davon, das es einer gewissen künstlerischen Begabung bedarf, einen richtigen Eyecatcher zu landen, kann heute jeder Normaluser mit entsprechender Software sehr gute professionelle Ergebnisse erzielen.

Nun, die Arbeitsweise mit einem Bildbearbeitungsprogramm muss ich ja wohl nicht explizit hier erklären, jeder der schonmal mit so einem Programm gearbeitet hat, kennt es mindestens genauso gut wie ich.

Fotos:

Üblicherweise kaufe ich die Hintergrundbilder bei Fotoagenturen, das geht am Einfachsten und auch am Schnellsten, kostet allerdings Geld. Falls Sie vorhaben, Ihre CD's zu verkaufen oder auch nur zu verschenken, ist es eh ratsam gekaufte Fotos zu verwenden, da sie mit dem Kauf auch gewisse Rechte erwerben. Fotos aus dem Internet einfach so downloaden kann in's Auge gehen, wenn der Eigentümer sein Bild auf Ihrem Cover entdeckt und Ansprüche stellt. Die Bearbeitung der Bilder erfolgt üblicherweise bei einer Auflösung von 300 dpi, da sind die Dateien dann noch gut handlebar und die Druckqualität für ein CD-Cover völlig ausreichend.

Informationen auf dem Cover:

Sehr wichtig bei der Covergestaltung ist zu definieren, was an Informationen mit drauf muss. Da ich ausschliesslich Coverversionen mache müssen die Komponisten sowie die Musikverlage auf der CD aufgeführt werden. Unbedingt muss ersichtlich sein wer die CD produziert hat. Spielzeiten der einzelnen Stück ist ein Nice to have muss aber nicht zwangsweise sein. Auch eine Bezugsadresse oder Internetseite ist nicht verkehrt. Die Innenseite des Bookletts einfach unbedruckt zu lassen sieht auch nicht berauschend aus. Besser hier einfach nochmal die ganzen Titel der CD aufführen, kostet nicht viel Tinte und sieht professioneller aus.

Cover gestalten:

Der große Vorteil von Photoshop und auch von Photoline bei der Gestaltung sind die Ebenen. Die Texte und verschiedenen Gestaltungselemente sitzen jeweils auf eigenen Ebenen, so können sie gezielt bearbeitet werden und auch ausgeblendet, um verschiedene Varianten zu testen. Ofmals ist hier auch Weniger mehr, designen Sie sich nicht zu Tode, machen Sie aus dem Cover keinen Picasso.

Sence and Simplicity...

auch hier ein guter Spruch. Ein gutes Cover ist auffällig, ansprechend aber nicht überladen. Die Bildgröße wird so genau wie möglich an die Größe der CD-Hülle angepasst, aber vorher nochmal messen, auch die CD-Hüllen haben unterschiedliche Abmessungen. Wenn Vor und Rückseite fertig gestaltet sind, werden sie auf eine Ebene reduziert und als hochauflösendes JPEG gespeichert, so kann nichts mehr aus Versehen verrutschen oder so.

Die Seitenteile der Rückseite des Covers lassen sich sehr gur falzen, wenn man sie vorher mit einem Messer anritzt. Vor dem Einlegen in die CD-Hülle aber einige Minuten warten, sonst kann es passieren, das die Farbe an der Hülle kleben bleibt.

Für Sinnvoll erachte ich es auch, die Vorderseite mit einem oder zwei kleinen Klebestreifen gegen Herausfallen zu sichern, dies passiert auch oft bei kommerziellen CD's und ist ärgerlich.

Wenn noch Fragen zu diesem Thema bestehen, einfach mailen.

Und nun lassen Sie ihrer Fantasie freien Lauf und gestalten Sie Ihr ureigenes CD-Cover.

Von Bedeutung ist natürlich das verwendete Papier, hier sollte man nicht am falschen Ende sparen, ich benutze Foto-Hochglanzpapier mit einem Gewicht von 160 -180g/m. Das ist relativ steifes Papier, aber es eignet sich ganz hervorragend für CD-Covers. Gute Erfahrungen habe ich mit Papieren von Avery gemacht, bringen die Farben sehr natürlich und brilliant zu Papier.

Gedruckt wird schon seit eh und je auf Canon-Druckern, wobei sich natürlich auch Epson Geräte eignen, diese beiden Marken bieten auch Geräte mit Datenträgerdruck, also bedrucken von CD's

Beim Ausdruck auf dem heimischen Tintenspritzer die Druckqualität so genau als möglich an das Papier anpassen, also immer Fotodruck und dann zusätzlich noch die Papierqualität anwählen.

Fotokopien bei größeren Stückzahlen sind nicht zu empfehlen, da sie entweder nicht die Qualität haben wie ein Ausdruck aus dem Fotodrucker oder aber wesentlich teurer sind, ich habe schon 1,70 Euro für eine DIN A4 Kopie bezahlt, da ist drucken schon die bessere Wahl, besser ist hier eine kompatible Tinte zu verwenden, das spart Druckkosten. Hier gibt es einige sehr gute Produkte am Markt.

Das Zuschneiden der Covers geht am besten und einfachsten mit einem Papierschneidegerät, hier bekommen sie saubere gerdae Kanten und können auch nach Massstab schneiden.

Artwork

Vorwort

Cover-Design

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