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Homerecording and Guitars

späte Reflexionen sind als getrennte Echos zu hören. Delays werden vom Gehör benutzt, um Raumgrößen und Entfernungen zu schätzen. Hierbei sind besonders Reflexionen unterhalb von 30ms relevant. Reflexionen, die später eintreffen, werden als zweiter Ton, also als Echo wahrgenommen.

Schon ein normales Tonbandgerät mit getrenntem Aufnahme- und Wiedergabe-Tonkopf kann zur Erzeugung eines Echos benutzt werden: Dazu wir das Schallereignis, das mit einem Echo versehen werden soll, auf das Tonband aufgezeichnet, danach von dem nur wenige Zentimeter entfernten Wiedergabekopf abgenommen und die Tonspannung mit um Weniges erniedrigtem Pegel teilweise erneut dem Aufnahmekopf zugeführt.

Auf diese Weise erhält man ein Echo, dessen Laufzeit sich aus Entfernung zwischen Aufnahme- und Wiedergabe-Tonkopf sowie der eingesetzten Bandgeschwindigkeit ergibt.
  

Delay heist übersetzt Verzögerung, was diesen Effekt sehr genau beschreibt. Ein Delay entsteht, wenn Reflexionen einer Schallwelle so stark verzögert sind, dass man diesen Schall als separates Hörereignis wahrnehmen kann.Konzentrierte und starke

Nach diesem Prinzip arbeiten auch spezielle Bandschleifen-Echogeräte, deren einziger Zweck darin besteht, Echos zu einem auf deren Eingang gegebenen Signal zu erzeugen. Sie verfügten über eine Bandschleife mit einer Länge von typischerweise etwa 50 cm sowie über mehrere Aufnahme- und Wiedergabeköpfe, beispw. drei Aufnahme- und zwei Wiedergabeköpfe. Häufig waren verschiedene Bandgeschwindigkeiten und damit Echofolgen wählbar.

Waren die ersten Echogeräte mit Röhren bestückt, so wurden ab den 1960er-Jahren zunächst Transistoren, später dann auch integrierte Schaltungen verwendet. Mit Aufkommen der Eimerketten-Technik für die Verzögerung niederfrequenter Signale wurden Band-Echogeräte obsolet , die Herstellung lief etwa 1980 aus.

Im Laufe der 1980er-Jahre wurden die anlaog arbeitenden Echogeräte sukzessive von digital arbeitenden Geräten abgelöst. Echo – das ja ein Sonderfall des Nachhalls ist – kann seitdem von jedem Hallgerät erzeugt werden.

In jüngerer Zeit können mittels der Technik des Faltungshalls reale Echos für musikalische Zwecke genutzt werden.
Die alten Band-Echogeräte erlebten mit eben dieser Technik eine Art Renaissance, stehen ihre mittels Sample-Technik gewonnenen Eigenschaften nun auch in verschiedenen Plug-Ins etwa für Software-Sequencer zur Verfügung.

Echo (Delay)

Echo (Delay) Allgemeines

oder mehreren Wiedergabeköpfen zeitlich versetzt wieder hörbar gemacht. Intensität, Bestimmung der zeitlichen Versetzung des Echos und Anzahl der Effekte ist durch Verschieben der Tonkopfposition u.a. variantenreich beeinflußbar.

Bandecho oder auch Tape Delay genannt ist im Prinzip ein normales Tonbandgerät, bei dem eine Endlosbandschleife an mehreren Aufnahme- und Löschköpfen vorbeiläuft. Der vom Instrument kommende Ton wird auf das Band gespielt und von einem

Dies waren die ersten Vertreter der Echogeräte und wurden bereits in den 50ern und 60ern intensiv eingesetzt. Diese Geräte wurden kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert, jedoch blieben die systembedingten Nachteile immer erhalten. Da sehr viel Mechanik im Spiel waren auch starke Verschleisserscheinungen an den Tonköpfen und der Antriebseinheit an der tagesordnung. Der Sound jedoch ist und war unvergleichlich, die Höhenbedämpfung durch das Magnetband, die Gleichlaufschwankungen des Antriebes...all das machten diese Geräte legendär, so legendätr das sie heute als Software weiterleben.

Mechanische Delayerzeugung

Bei elektronischer Delayerzeugung wird grundsätzlich zwischen analogen und digitalen Geräten unterschieden. Direkte Nachfolger der mechanischen Geräte war das analoge Delay, welches alle Nachteile der mechanischen Geräte beseitigte und neue Möglichkeiten öffnete.

Im Prinzip allerdings funktioniert ein analoges Delay jedoch genauso wie ein Tape-Delay, nur werden hier die Signale eben elektronisch gespeichert anstatt auf ein Magnetband aufzunehmen.

Die verwendete Technik nennt sich Eimerkettenspeicher, was die Funktion ziemlich treffend beschreibt, das Signal wird in den ersten Speicher (Eimer) aufgenommen und dann in den zweiten und dritten usw. dadurch das es analog arbeitet, ist der Frequenzgang eingeschränkt,was widerum einen angenehmen realistischen Sound erzeugt.

Das Digitaldelay wandelt zunächst das analoge Signal aud die digitale Ebene um, hier ist dann vor allem die Qualität der AD bzw DA Wandler enorm wichtig. Auf der digitalen Ebene kann man mit dem gewandelten Signal dann nahezu alles anstellen, hier werden dann nur noch Bits in einem Prozessor berechnet. Der Sound ist der direkt und klar, die einzelnen Delays klingen wie das Originalsignal, was zwar technisch tadellos ist aber akustisch oft unbefriedigend. Daher werden die Delays über eine Klangregelstufe im Frequenzgang beschnitten, um einen realistischeren Klangeindruck zu erzeugen.

Digitale Delays können von 0 - mehreren Sekunden lange Delays mit x-beliebigen Wiederholungen erzeugen, selbst Tape Delays sind hiermit imitierbar. Somit ist das digitale Delay dem analogen eindeutig überlegen, aktuelle Geräte können mittels der sogenannten Impulsantwort-Technologie bestimmte Räume exakt reproduzieren, ja man kann sogar selbst einen eigenen Raum "aufnehmen", die Möglichkeiten sind nahezu endlos

Elektronische Delayerzeugung

Prinzipiell sind Software Delays funktionstechnisch identisch mit digitalen Delays. Bei digitalen Delays sind die Wandler im Gerät eingebaut, bei den Software Delays übernimmt dies das Audiointerface. Mit auf die Bits-Ebene gewandelten Audiosignalen ist es ein Leichtes Delayeffekte zu erzeugen, da dies keinen Prozessor oder Programmierer vor ernsthafte Probleme stellt..technisch gesehen.

Aber genau wie beim digitalen Delay kommt es hier auf den Frequenzgang der Echowiederholungen an, dieser sollte nicht 20Hz - 20 kHz umfassen sondern mit jeder Wiederholung abnehmen. Erst hiermit entsteht der Eindruck eines akustisch ansprechenden Delays. Viele Software Delays bieten eine Tape Delay Funktion, wo diese Bedämpfung des Frequenzganges bereits vorgegeben ist, selbst die Gleichlaufschwankungen mechanischer Geräte werden hier verblüffend echt nachgebildet.

Delay Plugins dürften derzeit der aktuelle Studiostandard sein. Sie sind in jedem professionellen und semiprofessionellen Studio in allen Formen anzutreffen. Es gibt sie für alle Audioplattformen und Preislagen mit nahezu unfassbaren Möglichkeiten.

 

Delay Time: Hier wird die Verzögerung von Originalsignal zur ersten Wiederholung eingestellt, bei sogenannten Multi tap Delays kann für jede Wiederholung die Verzögerung getrennt eingestellt werden.

Feedback: Hier wird die Anzahl der Wiederholungen eingegeben, diese kann von nur einer bis sich ständig wiederholenden varieert werden.

Sync / Groove: Hier kann die Verzögerung zum Tempo des Songs synchronisiert werden, mit Groove wird eingestellt, ob auf 1/4 - 1/8 - oder 1/16tel synchronisiert wird.

Crossfade: Bei Stereodelays wird hier der Anteil des Signales eingestellt welche z.B. vom linken Kanal in den Input des rechten Kanals eingespeist wird.

Flutter: Hier wird bei Tapedelay Simulationen die Stärke der Gleichlaufschwankungen des analogen Vorbildes

Low Cut / High Cut: Hier wird der Frequenzgang der Wiederholungen beschnitten.

Grundlegend Bedienelemente eines Delays

Softwarebasierte Delayerzeugung

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