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Homerecording and Guitars

Die ursprüngliche Aufgabe war ja eine verzerrte Frequenzkurze zu korrigieren(entzerren), dies hat aber nichts mit Verzerrungen im Sinne von Übersteuerungen zu tun. Der Equalizer ist ein Filter als elektronische Komponente zur Tongestaltung und zur Entzerrung von Tonfrequenzen, überwiegend Musik, oder von anderen frequenzbasierten Signalen wie amplitudenmodulierten Datensignalen.

Ein Equalizer wird üblicherweise im Verstärker aktiv in die Gegenkopplung integriert oder ist einem Verstärker passiv vorgeschaltet. Im Homerecording sehr stark verbreitet sind digitale Filter, die als Algorithmen in Programmen zur Audiobearbeitung implementiert werden. Verwendet werden Computer oder Digitale Signalprozessoren (DSPs).

In nahezu allen DAW's sind bereits Equalizer in allen Formen enthalten, können jedoch als Plug in jedes beliebigen Anbieters zusätzlich integriert werden, das Angebot hierzu ist nahezu unüberschaubar.

Ein Equalizer oder auch kurz EQ genannt würde mann in Deutsch als Klangregler bezeichnen.

Diese Bezeichnung trifft jedoch nicht so ganz zu, die technische Bezeichnung lautet Entzerrer, welche eigentlich korrekt wäre.

 

Grenzfrequenz beschreibt beim Filter den Punkt bzw. die Frequenz, bei welcher der Pegel eines Signals bereits um 3dB gedämpft ist. Bei EQ's wird oft auch der Begriff Centerfrequenz, Mittenfrequenz oder einfach auch nur Frequenz verwendet. Gemeint ist hier die Frequenz, bei der der Filter arbeitet.

Flankensteilheit wird in der Einheit dB/Oktave angegeben und beschreibt das Dämpfungsverhalten im Sperrbereich des Filters. Des Weiteren wird ihr eine Ordnungszahl zugeordnet, ein Filter 1.Ordnung arbeitet mit einer Flankensteilheit von 6dB/Oktave, ein Filter 2.Ordnung mit 12dB/Oktave und z.B. eines der 6.Ordnung dann mit 36dB/Oktave. Eine Erhöhung Ordnungszahl um den Faktor 1 ergibt somit also eine Erhöhung der Flankensteilheit um 6dB/Oktave. Je höher die Ordnungszahl ist umso höher auch die Trennschärfe der Frequenzbänder zueinander.

Boost/Cut Regler bestimmt den Wert, mit welchem ein Signal entweder angehoben (Boost) oder abgesenkt (Cut) wird. Manchmal wird auch nur ein + oder - Zeichen hierfür verwendet. Angehoben/abgesenkt wird der mit der Grenzfrequenz festgelegte Frequenzbereich.

Der Q-Faktor wird auch Filtergüte oder Bandbreite genannt. Er beschreibt, wie breit ein Signal zwischen den beiden -3dB Punkten eines Filters bearbeitet wird. Der Q-Faktor hat keine eigene Einheit sondern gibt nur ein Verhältnis an. Er bestimmt wie engbandig die bearbeitung der festgelegten Mittenfrequenz erfolgt.

Allgemein gültige Parameter eines Equalizers:

Equalizer

Allgemeines

Hier ist jedem beeinflussbaren Frequenzband ein eigener Regler zugeordnet (er hat 6 bis 33, typischerweise 31 Frequenzbänder von je 1/3 Oktave Breite), so dass der Verlauf der Frequenzkorrektur „grafisch“ durch die Regler dargestellt wird. Diese Art von Equalizern wird auch x-Band-Equalizer genannt. Das x steht hier für die Anzahl der Regler (bei 31 Reglern als 31-Band-Equalizer).

Anhebungen bzw. Absenkungen sind um 6 - 18 dB möglich, manche Geräte bzw. Plug in's bieten hier eine Umschaltmöglichkeit der maximal möglichen Anhebung bzw. Absenkung an. Anhand der Stellung der Schieberegler kann man auch die eingestellte Frequenzkurve sehen, daher der Name grafischer EQ.

Grafischer Equalizer

Hier können für ein oder mehrere Frequenzbänder die Centerfrequenz und die Amplitudenänderung (semiparametrischer Equalizer) sowie häufig auch die Filtergüte Q (entsprechend der Bandbreite) eingestellt werden (vollparametrischer Equalizer).

Üblich sind 3-5 parametrische Frequenzbänder, gibt es aber auch mit bis zu 8 Frequenzbändern.

Je nach einstellbarer Flankensteilheit können parametrische Equalizer für fast schon “chirurgische” Eingriffe in das Audiomaterial genutzt werden, was sie zu einem überaus wirsamen Werkzeug in der Tontechnik machen.

Parametrischer Equalizer

Shelving EQ's auch Kuhschwanzfilter genannt sind vereinfacht gesagt Klangregler mit Höhen und Bassreglern, sie dienen der Veränderung der Amplituden des Höhen- oder des Tiefenbereiches. Die Frequenzen die beinfusst werden sind hierbei festgelegt und können ebenso wie der Q-Faktor nicht verändert werden. Sie stellen eine sehr einfache Form eines Equalizers dar.

Es wird der gewünschte Pegel von einer gewissen Frequenz an Kuhschwanz- oder Peitschenförmig abgesenkt oder angehoben . Im Falle der Verstärkung ähnelt der Frequenzgang optisch dem Profil eines Festlandsockels(engl.Shelv) der Pegel wird stetig erhöht und bleibt schließlich auf dem erhöhten Niveau stehen.

Shelving Equalizer

Der Name beschreibt hier sehr treffend die Funktion dieses Filtertyps, er sperrt Frequenzen ab einer bestimmten (einstellbaren) Frequenz. High Pass bedeuted hier, das er alle hohen Frequenzen oberhalb der eingestellten Trennfrequenz passieren lässt

Also z.B. würde ein Hi-Pass alle Frequenzen unterhalb sagen wir mal von 80Hz logarithmisch absenken auf 0dB. Ideall um z.B. sehr tieffrequente Signale zu filtern. Sehr einfacher aber nützlicher Equalizer.

High Pass (Low Cut)

Auch hier ist der Name sehr treffend für die Funktion dieses Filtertyps, er sperrt Frequenzen ab einer bestimmten (einstellbaren) Frequenz. Low Pass bedeuted hier, das er alle tiefen Frequenzen unterhalb der eingestellten Trennfrequenz passieren lässt

Also z.B. würde ein Low Pass alle Frequenzen oberhalb sagen wir mal von 6kHz logarithmisch absenken auf 0dB. Ideall um z.B. sehr hochfrequente Signale zu entfernen. Sehr einfacher aber nützlicher Equalizer

Low Pass (High Cut)

Der Notch(Kerb)filter auch Bandsperre genannt hat einen sehr hohen Q.Faktor und filtert sehr schmalbandig einen einstellbaren Frequenzbereich aus dem Signal heraus. Z.B. könnte man den Frequentbereich von 450-520Hz mit diesem Filter um sagen wir mal 12dB absenken.

Notchfilter sind nur zur Absenkung eines einzelnen Frequenzbereiches vorgesehen und hier sehr effektiv.

Notch Filter (Bandsperre)

Auch hier sagt der Name schon alles aus, dieses Filter besitzt 2 einstellbare Frequenzen.

Alles oberhalb und unterhalb dieser beiden Frequenzen wird wie beim Hi-Lo-Pass abgesenkt. Man könnte also alle Frequenzen zwischen 80Hz und 10kHz absenken und unterhalb bzw. oberhalb würden alle Frequenzen unangetastet passieren können.

Hiermit wird z.B. die bekannte Telefon oder Megaphonstimme erzeugt.

Bandpass Filter

Dieser Equalizer hat mehrere Frequenzbänder, welche manuell auf die Mittenfrequenzen eingestellt werden. Ebenso wird der Q-Faktor manuell eingestellt und auch die maximale Anhebung bzw.Absenkung.

Hier kommt jedoch die Automatik in's Spiel, es wird ein Treshold Wert für die maximale Anhebung eingestellt und der EQ hebt die Frequenzen nur soweit an oder senkt sie ab wie zuvor eingestellt wurde. Falls an einer Stelle ein höherer Pegel auftritt werden die Frequenzen nicht starr hochgebosstet sondern eben nur bis zu dieser Treshold-Schwelle. Kann in einigen Fällen kleine Wunder bewirken so kann man z.B. die Mitten bei Palm-Mutes absenken um Dröhnen zu vermeiden.

Dynamischer Equalizer

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