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Homerecording and Guitars

Modulationseffekte beruhen auf dem Prinzip der Phasenverschiebung. Ihre Wirkung lässt sich vielleicht am Einfachsten so beschreiben: Modulationseffekte verändern den Klang des Originalsignals, indem sie ihn voller und schwebender erscheinen lassen. Die kann im Extremfall bis zu völlig abgedreht

und psychedelisch wirken. Dieser Effekt wird durch die Phasenverschiebung, also dem zeitlichen Versatz zweier Signale erreicht.

Hierdurch entstehen sogenannte Interferenzen, also Frequenzauslöschungen, allerdings eben zeitversetzt, was dann die Schwebungen erzeugt. Bild links zeigt eine solche Phasenverschiebung.

Nachfolgend eine Übersicht über die typischen Modulationseffekte

Modulationseffekte

Vorwort

Der Effekt ist auch in der natürlichen Akustik zu finden, wie etwa bei solchen Zupfinstrumenten, deren Saiten in einstimmigen Paaren aufgespannt sind (obere Saitenpaare bei Bouzouki, 12-saitiger Gitarre etc.), sowie beim Klavier, dessen Hämmer jeweils drei Saiten zugleich anschlagen, oder bei Dudelsack und Orgel, wenn mehrere ähnliche Pfeifen miteinander ertönen. Ebenso hörbar ist der Effekt bei einem gut eingeübten Chor – woher der Effekt auch seinen Namen hat.

Wenn zwei Klangquellen zur gleichen Zeit exakt dieselbe Tonhöhe haben, ergibt sich kein Chorus-Effekt; eine bloße Kopie der Originalquelle reicht also nicht aus. Erst wenn die Tonhöhe der Kopie ein wenig von der originalen abweicht, entsteht der Eindruck der Verdoppelung und der Schwebung. Daher sind bei den oben genannten Beispielen die Saiten und Stimmen innerhalb ihrer Gruppen absichtlich leicht verstimmt, jedoch nur so minimal, dass der menschliche Zuhörer die Verstimmung nicht als falsch empfindet.

Nach diesem Verstimmungs-Prinzip lässt sich auch mit einem einfachen natürlichen Echo einen Chorus-Effekt erzielen, vorausgesetzt, die originale Klangquelle variiert mit der Zeit ihre Tonhöhe dergestalt, dass zum Zeitpunkt des Echo-Eintritts die beiden Klangquellen, also Original und Echo, nicht mehr dieselbe Tonhöhe haben.

Dieses Prinzip ist zudem umkehrbar: das Echo variiert seine Tonhöhe, während das Original konstant bleibt; dies ist der Fall, wenn Windböen die relative Schallgeschwindigkeit des Echos beschleunigen oder abbremsen.

Solche modulierten Echos werden allerdings nur im weiten Sinn als Chorus bezeichnet, im engen Sinn ist der Chorus ein Effekt ohne hörbares Echo.

 

Rate: Bestimmt die Geschwindigkeit der Modulation, Werte über 2 Hz klingen meistens unnatürlich.

Intensity/Depth: Bestimmt die Stärke der Modulation, werte über 50% "eiern" meistens zu stark.

Feedback: Bestimmt die Stärke der Rückkopplung (ähnlich Delay)

Mix: Wenn der Chorus als Insert-Effekt eingesetzt wird ist ein Mix-Regler notwendig, der den Anteil von trockenem zu bearbeitetem Signal bestimmt.

Typische Regelmöglichkeiten:

Chorus

Beim Flanger wird das Eingangssignal zunächst in zwei Signalzweige aufgeteilt. Der eine Zweig führt das Eingangssignal unverändert zu einer Mischstufe, das Signal des anderen Zweigs wird zeitlich verzögert ebenfalls der Mischstufe zugeführt.

Die Mischstufe bildet daraus das spätere Ausgangssignal. Die Zeitverzögerung wird in einem kleinen Bereich (etwa 1 bis 20 Millisekunden) laufend variiert, wodurch sich kleine Schwankungen der Tonhöhe nach oben und unten ergeben.

Durch die Überlagerung mit dem unveränderten Originalsignal ergeben sich Interferenzen (Kammfiltereffekt). Der interessant klingende Effekt des Flangers beruht darauf, dass die Interferenzen aufgrund der variierenden Zeitverzögerung „wandern“ und dadurch für Dynamik im Klangbild sorgen. Die Musik bekommt damit einen etwas synthetischen, „spacigen“ Klang.

Die Stärke der Rückkopplung kann in der Regel fein eingestellt werden und hat großen Einfluss auf den Klangeindruck.

 

Rate: Bestimmt die Geschwindigkeit der Modulation.

Intensity/Depth: Bestimmt die Stärke der Modulation.

Manual/Delay: Regelt die Delayzeit

Feedback: Bestimmt die Wiederholung des Effektes, hier sehr vorsichtig vorgehen, hohe Werte klingen schnell scheusslich

Typische Regelmöglichkeiten:

Flanger

Der Effekt wird erzeugt, indem das Audiosignal zwei verschiedene Signalwege durchläuft. Ein Signalteil verbleibt unverändert, während der andere Signalteil durch eine Serie von Allpassfiltern geschickt wird.

Diese Filter verschieben die Phasen aller Wellen jeglicher Länge, nicht jedoch deren Amplituden.

Das verschobene Signal wird dem Originalsignal wieder zugemischt, wobei sich jene Wellen gegenseitig auslöschen, deren Phase um 180° verschoben sind, das heißt, je mehr sich ein Wellental einem zugemischten Wellenberg nähert, desto mehr löschen sie sich gegenseitig aus, und desto leiser wird der jeweilige Frequenzanteil.

Kürzere Wellen, die eine durch eine ungerade Zahl geteilte Wellenlänge haben, werden ebenfalls ausgelöscht, so ergibt sich eine Kammfilterstruktur. Bei Anwendung mehrerer Allpass-Filter mit unterschiedlich langen Verschiebungen ergibt sich eine komplexere Kammfilterstruktur.

Durch Modulation der Phasenverschiebung mit einem Low Frequency Oscillator entsteht der typische Phaser-Effekt.

 

Stage: Bestimmt die Filtergüte und somit Stärke der Modulation 4-8-12-16 Stage sind hier meist vertreten.

Rate: Bestimmt die Geschwindigkeit der Modulation.

Depth: Bestimmt die Stärke der Modulation.

Resonance: Bestimmt den Klangeindruck des Effektes.

Width: Bestimmt den Frequenzbereich in der die Modulation statt findet.

Typische Regelmöglichkeiten:

Phaser

Mit Tremolo bezeichnet man einen elektronisch oder mechanisch erzeugten Klangeffekt, bei dem fortlaufend in kurzen Zeitabständen die Amplitude und somit die Lautstärke des musikalischen Signals moduliert wird.

Ein Amplitudenvibrato ist im Sprachgebrauch der Musiker ein häufig anzutreffender, jedoch physikalisch nicht exakter, mit Tremolo synonymer Begriff. Die Verbindung der Wörter „Amplitude“ und „Vibrato“ zu „Amplitudenvibrato“ sagt somit aus, dass die Amplitude des Signals sinusförmig moduliert wird.

Die Lautstärke eines Klangs schwankt also mit der Vibrato- oder besser Tremolofrequenz zwischen einem Minimal- und einem Maximalwert, wobei die Hüllkurve eine tieffrequente sinusförmige Schwingung darstellt.

Tremolofrequenzen liegen üblicherweise bei 5 bis 8 Hz, langsamere Schwankungen werden als „Wimmern“ empfunden, während höhere Tremolofrequenzen zu einer Rauhigkeit des Klangeindrucks

Die Extremversion eines Tremolos ist ein rhythmischer Gater-Effekt.

 

Rate: Bestimmt die Geschwindigkeit der Modulation (Lautstärkeschwankungen).

Intensity: Bestimmt die Stärke der Lautstärkschwankungen.

Smoothing: Bestimmt wie "abgehackt" der Effekt klingt.

Typische Regelmöglichkeiten

Tremolo

Das Vibrato ist in der Musik die periodisch wiederkehrende, geringfügige Veränderung der Frequenz eines gehaltenen Tons. Im Gegensatz zu einem nicht vibrierenden Ton wird ein Ton mit angemessenem Vibrato als lebendig wahrgenommen.

In der Stimme kann das Vibrato unwillkürlich entstehen, ohne gelernt oder gelehrt zu werden. Oft wird es jedoch bewusst als Stilmittel eingesetzt.

Auf Saiten und einigen Blasinstrumenten wird es durch bestimmte Spieltechniken erzeugt. In der musikalischen Praxis werden meistens verschiedene Formen der periodischen Tonveränderung kombiniert (Vibrato, Tremolo, Bebung, Schwebung und Veränderung der Klangfarbe).

Die Abgrenzung des Vibratos von diesen verwandten Phänomenen ist daher schwierig und wird nicht einheitlich gehandhabt. Häufig wird daher der Begriff Vibrato, von der strengen Definition abweichend, für eine Kombination dieser Phänomene verwendet.

 

Rate: Bestimmt die Geschwindigkeit der Tonhöhenänderung.

Intensity: Bestimmt die Stärke der Tonhöhenänderung

Typische Regelmöglichkeiten:

Vibrato

Das klassische Leslie ist als Zweiwege-System aufgebaut, mit getrennten Lautsprechern für den Hochton- und den Bassbereich. Einfache Modelle hatten fest installierte Mittel-/ Hochtonlautsprecher und nur die Basstrommel rotierte. Inzwischen gibt es auch ein Einweg-System.

Der Hochtonbereich wird bei den besseren Modellen von einem Horn wiedergegeben, das als Doppelhorn ausgeführt ist. Dabei wird der Schall aber nur durch eines der beiden Hörner geleitet, das andere Horn dient als Gegengewicht. Der Hochtonrotor beschleunigt und verzögert schneller als der Bassrotor, da der Bassrotor aufgrund seiner höheren Masse ein größeres Trägheitsmoment besitzt. Die Rotation wird in zwei Stufen über einen Schalter an der Orgel oder über ein Vorverstärker-Pedal gesteuert.

Beim langsamen Drehen der Rotoren („chorale“) entsteht ein Chorusähnlicher Effekt. Beim schnellen Drehen („tremolo“) entsteht ein Effekt, der einem Tremolo ähnelt. Bei manchen Modellen kann die Rotation auch abgestellt werden. Akustisch besonders reizvoll sind die bei Beschleunigung und Verzögerung auftretenden Effekte.

Die Motoren für schnelles und langsames Rotieren sind in älteren Leslie-Modellen aus zwei einzelnen mechanisch verkoppelten Motoren zusammengesetzt, während bei neueren Modellen meist nur ein einziger Motor eingesetzt wird, der mit einer entsprechenden elektronischen Steuerung versehen ist.

Weitere Bestandteile des Leslie sind der eingebaute Verstärker, sowie bei manchen Modellen eine Halleinheit, die mit einem Federhall aufgebaut ist. Außerdem ist eine Frequenzweiche (passiv oder aktiv) integriert, die den verschiedenen Lautsprechern die geeigneten Frequenzbereiche ausfiltert.

Auf einen systembedingten Nachteil des Leslie weist schon die Zusatzbezeichnung „Kabinett“ hin: Die Leslie-Einheit ist groß und schwer und dementsprechend schlecht zu transportieren.

Sehr viel einfacher bekommt man den Leslie Effekt mit Software Plugins, diese klingen zwar nicht so raumfüllent wie das Original, aber sind sehr viel einfacher im Handling und im Arragement ist ein Plugin Leslie von einem echten oft nicht zu unterscheiden.

 

Type: Art des simulierten Kabinettyps

Rotor Speed: Drehzahl der virtuellen Lautsprecher, meist Chorale-Tremolo-Brake

Mic Position: Aufstellung des virtuellen Mikrofones, verändert den Klangeindruck.

Typische Regelmöglichkeiten:

Rotary Speaker (Leslie)

Alle hier aufgeführten Angaben gelten auch für Hardwaregeräte. Regelmöglichkeiten können abweichen.

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