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Homerecording and Guitars

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Geboren und aufgewachsen in Baden Würtemberg Nähe Stuttgart im Jahre 1959 hatte Claus Behr bis zu seinem 17. Lebensjahr mit der Musik nicht sehr viel am Hut. Musik, das war die Dauerberieselung, die man täglich aus allen nur erdenklichen Richtungen abbekommt.

Seine Leistungen im Musikunterricht brachten seinen damaligen Lehrkörper oftmals fast zur Verzweiflung. Konnte er doch weder singen noch ein Instrument spielen und Noten waren für Ihn nichts weiter als komische Kleckse auf Linien.

Mit seinen damaligen Freunden hörte er die damals angesagten Stars und besuchte auch mit zunehmendem Alter viele deren Konzerte, besonders Musikstile mit viel Gitarrenarbeit hatten es ihm angetan, wohl schon damals schlummerte in ihm der wunsch es ihnen gleichtun zu könnne.

Als dann plötzlich im Jahre 1976 die Musik der Shadows und Ventures wieder auflebte, war das wie eine Initialzündung für ihn, diese Musik faszinierte ihn fortan bis zum heutigen Tag.Nachdem er sich innerhal weniger Wochen so zemlich alle Aufnahmen dieses Genres besorgt hatte, beschloss es diese Musik selber zu spielen.

In einem Musikgeschäft wurde gerade eine gebrauchte Fender Mustang angeboten, die er sich dann zugelegt hat, dazu noch ein aus heutiger Sicht fürchterlichen FBT Verstärker.Von nun an übte er Tag und Nacht um seinen Vorbildern Hank Marvin und Nokie Edwards nachzueifern.

Musikunterricht brauchte er keinen, Noten hat er aus dem Lexikon erlernt, alles Weitere kam durch das tägliche Üben mehr oder weniger gut zustande, seine Freunde fanden das Ergebnis zunehmend immer besser, was ihn weiterhin in seinem Bestreben bestärkte.

Auch waren es jene Freunde, die ihn dazu brachten seine erste Band zu gründen, zunächst mit einigen seiner Bekannten, welche auch mehr oder weniger schlecht singen oder ein instrument spielen konnten. Jedoch wollten diese natürlich nicht die "altmodische" Instrumentalmusik der Sixties spielen sondern es richtig krachen lassen. So wurde die erste Band auch Highwaystars genannt und spielte Rockmusik im Stiele der späten 70er Jahre.

Aber so richtiger Wohlklang wollte sich nicht verbreiten, so wurden zahlreiche Umbesetzungen vorgenommen, eine Frontfrau angeschafft und geübt und geübt. Schon damals zeichnete sich sein Hang zum Perfektionismus nach und nach ab. So konnte ihn das Ergebnis dieser Band niemals überzeugen, es fanden auch keine Gigs mit diese Band statt, was zu guter Letzt dann zur Auflösung dieser Formation führte.

Befreit von diesen "Altlasten"suchte er sich neue Mitstreiter und spielte mit diesen nun endlich "seine" Musik, die "Sunflowers" waren geboren. Diese Band existierte etwa 4 Jahre in unterschiedlichen Besetzungen und spielte nahezu alle bekannten Hits der Instruentalbands aus den Sities.

Geübt wurde wie der Teufel...das Egebnis war recht manierlich, die (zahlreichen) Zuhörer im Proberaum angetan von der Musik, aber auch mit dieser band gab es nur wenige private Auftritte bei Hochzeiten oder Geburtstagen.

Zu jener Zeit gab es aber keinen Markt mehr für diese Musik, der Elektropop hatte begonnen der Glamrock lag in den letzten Zügen. Kein Mensch wollte Shadows oder Ventures hören.

Genau zu diesem Zeitpunkt bekam er ein Angebot einer lokalen Tanz und Showband als Lead-Gitarrist einzusteigen. Kurzerhand beendete er sein Engagement mit den Sunflowers und konzentrierte sich auf die Arbeit in dieser Band. Schon nach wenigen gemeinsamen Proben erfolgten die ersten Auftritte und das Highlight dieser Band waren seine instrumentalen Einlagen jener Gitarrenmusik aus den Sixties.

Viele Anfragen folgten, eine Menge Leute wollten so Gitarre spielen lernen, einigen hat er es beigebracht. Sein Gitarrensiel wurde bei vielen Auftritten bestaunt, jedoch mit der Zeit war auch das Niveau dieser Band nicht mehr ausreichend. So wechselte er zur nächsten Band, einer Top 40 Coverband mit der er für ca. 1,5 Jahre spielte. Bei allen Bands in der er spielte, war er früher oder später auch für die Technik zuständig.

Technikaffin wäre wohl eine zutreffende Bezeichnung für ihn, die bis heute Gültigkeit besitzt. Aus diesem Grund wurde er von einigen Leuten immer wieder bei technischen Fragen angesprochen, da er nebenher auch seit längerer Zeit hobbymässig Tonaufnahmen realisierte auch zu diesem Thema.

Das Wissen über Musik, speziell Gitarren, Verstärker und Aufnahmetechnik wuchs stetig und schnell. Mit seinem damaligen "Heimstudio" einer Tascam 688 machte er für einige lokale Bands Demoaufnahmen. Mit einem befreundeten Musiker, welcher selbst komponierte machte er ebenfalls Produktionen in unterschiedlichen Bandbesetzungen und Musikgenres, von Pop bis Heavy Metal reichte die Bandbreite.

Aufgrund all dieser Aktivitäten erhielt er ein Angebot eines lokalen Musik Shops als Techniker und Kundenberater, welches er ohne zu zögern annahm. Bedingt dadurch, das er Vollzeit in der Automobilindustrie arbeitet, konnte diese Tätigkeit natürlich nur nach Feierabend und den Wochenenden geschehen.

Schon nach sehr kurzer Zeit häufte sich die "Arbeit" so sehr, das immer weniger Zeit für die Coverband blieb...Proben fielen aus und die Auftritte wurden immer schwieriger zu bewältigen.

Nachem sich die Tätigkeit im Musik Shop immer weiter ausweitete beendete er dann schliesslich sein Engagement bei der Coverband, was auch das Ende der Livemusik bedeutete. So richtig fehlen tut ihm das allerdings nicht, da er nun in eigener Regie Musik produzieren kann, ohne Zeitdruck.

Durch die Arbeit als Techniker lernte er sehr viel über Musik und Musikinstrumente und konnte seine ohnehin schon zahlreiche Erfahrungen noch erweitern. Jedoch wuchs das Ganze zu einer immensen Belastunge heran, eigentlich sollte ja die Musik im Vordergrund stehen. Da seine Aufnahmetätigkeit stark gelitten hat, entschloss er sich die Arbeit im Musik Shop zu beenden.

Nach über 15 Jahren Livemusik in diversen Bands ist dies nun seine Passion, zum Einen instrumentale Gitarrencovers zu produzieren und zum Anderen seinen Erfahrungsschatz mit Anderen Musikern bzw. Interessierten zu teilen. In seiner langjährigen Musikerlaufbahn hat er nämlich Eines sehr deutlich vermisst...kompetente Antworten aus einer Hand zu den alltäglichen Fragen des Musikerdaseins.

Selbst die "Fachleute" aus Musikgeschäften wissen oftmals schon bei recht banalen Dingen nicht mehr weiter und da der Trend immer mehr zu Onlineshopping geht, fehlt die Beratung und Hilfestellung bei Problemen oft leider gänzlich.

Wobei "Uns" die Sache nicht wirklich trifft, Atargo besteht "nur" aus dem Autor dieser Seite Claus Behr sowie diverser Soft und Hardware, also ein 1-Mann Unternehmen. Alle Musikaufnahmen, das komplette Artwork und natürlich diese Website wurden im Alleingang von Ihm erstellt. Die Musikaufnahmen wurden und werden allesamt in einem Dachgeschoss eines Reihenhauses in einer Art Heimstudio erstellt. Dieses "Heimstudio" ist auf dem Bild links ersichtlich und ist auf etwa 3 qm untergebracht.Allerdings kann man selbst mit so "beschränkten" Mitteln ansprechende Tonaufnahmen machen.

Von nun an sollte sich alles nur noch um das Thema Homerecording drehen, welches lange Zeit vernachlässigt wurde. Neues Equipment wurde angeschafft, vor allem neue Software und Sounds.

Nach und Nach arbeitete er sich in die Materie ein und die Qualität der Aufnahmen wurde akzeptabel. Immer auf der Suche nach "dem" Sound wurde sehr vieles an Equipment angeschafft und wieder verkauft. Gitarren wurden zuerst über Amps mikrofoniert, dann bedingt durch Umzug in's eigene Heim ohne Proberaum mit Modelling und Softwareamps.

Heute steht sein Konzept soweit fest...instrumentale Covers mit akustischen und elektrischen Gitarren, allerdings nicht mehr wie am Anfang seiner Laufbahn sind es die Shadows und Ventures sondern Stücke aus allen Bereichen der populären Musik.

Gegenüber den Anfängen ist seine Musik nun sehr viel breiter gefächert, die Qualität sehr viel besser und das Know How ist stark angewachsen.

Und genau dieses ist die Intention dieser Webseite, das was ihm am Anfang an Wissen gefehlt hat anderen zu vermitteln.

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